Im Zuge um sich greifender weltpolitischer Unsicherheiten nimmt der Multilateralismus als eine Form sowohl der Eigen- als auch der Fremdbeschreibung gemeinschaftlichen Handelns erneut eine zentrale Rolle in der Kommunikation deutscher Außenpolitik und zunehmend auch im wissenschaftlichen Diskurs in den Internationalen Beziehungen ein.
Das Forschungsprojekt „Multilateralismus weiter denken“ der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt deutsche und europäische Außenpolitik an der Goethe-Universität Frankfurt setzt bei einer grundlegenden Re-Konstruktion des Multilateralismus als eines der Kernkonzepte internationaler Zusammenarbeit an. Zugleich greift es in Fallstudien auch konkrete Beispiele multilateraler Koalitionen, Konventionen und Kooperationen heraus und untersucht diese mit Blick auf Erfolgsfaktoren und Anreize für erfolgreiches multilaterales Handeln.
Die Inhalte dieser Website werden nicht mehr aktiv gepflegt, geben den Stand zum Zeitpunkt des Projektabschlusses 2023 wieder und dienen ausschließlich zu Archivierung der im Kontext des Projektes veröffentlichen Blogbeiträge.
Archiv veröffentlichter Blogbeiträge:
#4 – Zoe Bauer & Moritz Simon: Die Zeit des Multilateralismus (2021)
#6 – Stéphane Dion: Is Multilateralism a Success? (2021)
#10 – Claus Leggewie: „Homo cooperativus“ – Die internationalen Beziehungen neu denken (2021)
#15 – Ursula Stark: Friedenskongresse als Sehnsuchtsorte des Multilateralismus (2023)
